Dienstag, 26. November 2013

7.287 km, 15 l Rotwein, 21 Lagerfeuer: die Bilanz unseres 35-taegigen Roadtrips durch Namibia und Suedafrika

Um gleich alle Geruechte zu zerstreuen: Als Wohnmobil konnte man unser Campingauto nicht gerade bezeichnen... Aber ihr koennt euch kaum vorstellen, wie gut wir auf der mit einer Matraze bedeckten Lagerflaeche geschlafen haben; es gab nur wenige Momente, in denen wir uns ein Dachzelt-Allrad-Auto gewuenscht haetten (einer davon war vielleicht jener, als wir von einem solchen aus tiefem Sand herausgeschleppt wurden :-) ). 
Da wir fast jedes Sandkorn in Namibia erkundet haben, ersparen wir euch an dieser Stelle den genauen Routenablauf (wen es dann doch interessiert: Weiter unten findet ihr die Auflistung unserer Stationen). Zusammengefasst koennen wir sagen, dass dieser Trip ein absoluter Traum war: unendliche Weiten, rote Duenen, brausender Atlantik, wilde Tiere, kaum Menschen, pausenlos blauer Himmel und sternenklare Naechte, in denen uns Feuermaster Tobi die schoensten Lagerfeuer gezaubert hat. Oryx, Kudu, Springbock und Strauss haben lebendig oder gegrillt in gleichem Masse zu unserem Wohlbefinden beigetragen, wie auch die 15 Liter suedafrikanischer Rotwein!
Nach diesen vier Wochen Einsamkeit ging es in die Zivilisation Suedafrikas. Beim Grenzuebertritt forderte uns der serioese Grenzbeamte hoeflich, aber bestimmt auf, unsere gesamten Vorraete wegzuschmeissen, da wohl die gemeine Fruchtfliege in Namibia umgeht. Also haben wir kurzerhand ein Picknick an der Grenze abgehalten (Hunger haben wir ja eh immer), und innerhalb kuerzester Zeit zwei Maiskolben, eine Dose Thunfisch, drei Tomaten, eine Gurke, eine Zwiebel, eine Grapefruit, sieben Bananen, sieben Aepfel, sieben Kartoffeln, zwei Wuerste und ein Stueck geraeucherten Schinken verdrueckt - war uns schlecht! Aber weggeschmissen haben wir nichts :-) 
Suedafrika kann man im Fruehling wohl hauptsaechlich als eines bezeichnen: gruen. Eine Farbe, die wir nach vier Wochen Namibia schon gar nicht mehr kannten. Nach Kapstadt, unsere neue Lieblingsmetropole, wuerden wir sofort ziehen, schon alleine wegen der vielen Weinberge und  Weinproben fuer umgerechnet 75 Cent!!! 
Nach zehn Tagen Suedafrika und Rueckfahrt nach Windhoek mussten wir unser treues Auto wehmuetig wieder abgeben. Diese fuenf Wochen waren definitv die besten unserer bisherigen Reise - die Route wuerden wir sofort noch mal so machen :-)

Jetzt geht es auf nach Asien! 

(Windhoek - Waterberg-Plateau-Park - Tsumeb - Etosha-National-Park - Outjo - Kamanjab - Opuwo - Epupa-Faelle (noerdlichster Punkt, Grenze zu Angola) - Opuwo - Sesfontein - Palmwag - Twyfelfontein - Brandberg - Hentiesbay - Swakopmund - Walfisbay - Solitaire - Sossusvlei - Sesriem - Helmeringhausen - Aus - Luederitz -Aus -Noordoewer - Grenze Suedafrika - Springbock - Kapstadt und Kap der Guten Hoffnung - Hermanus - Stellenbosch - Springbock - Fish-River-Canyon - Keetmanshoop - Mariental - Windhoek)









 











   

                                     






Samstag, 19. Oktober 2013

Von Tansania nach Namibia - einmal quer durch Afrika


Mit 30-stuendiger Verspaetung (da schimpfe noch einmal jemand ueber die Deutsche Bahn) verlassen wir die Hauptstadt Tansanias, Dar es Salaam. Nach zwei Tagen und drei Naechten im Zug erreichen wir Sambias Hauptstadt: Lusaka (da wir ein ganzes Abteil aufkaufen mussten - Maenner und Frauen muessen sonst getrennt sitzen -, ueberstehen wir die Fahrt recht unbeschadet). Lusaka ist nun wahrlich keine Schoenheit, aber es gibt immerhin ein top modernes Einkaufszentrum mit 15 Gad gekuehltem Kino ("Runner, runner" muss man nicht unbedingt gesehen haben :-) ). Von Lusaka geht es weiter nach Livingstone. Dort erwarten uns leider etwas ausgetrocknete Viktoriafaelle und unsere erste Safari (das Highlight: eine Nashornmutter mit "Baby", die nur 50 Meter von uns entfernt an uns vorbeitrotteten). Nach fuenf Tagen Backpacker-Chill-Out fahren wir wieder mal mit dem Bus 20 Stunden nach Windhoek, Namibia. Ein Land der unbeschreiblichen Weite mit gerade mal 1,8 Millionen Einwohnern auf einer Flaeche doppelt so gross wie Deuschland! Apropos Deutschland: Hier in Windhoek fuehlt man sich fast wie daheim: Deutsche Strassennamen, und Deutsch spricht hier so gut wie jeder. Ab morgen sind wir stolze Besitzer eines Campingautos,mit dem wir in den naechsten fuenf Wochen Namibia und wohl Botswana und Suedafrika unter die Raeder nehmen (rechnet also nicht sobald mit Neuigkeiten). Bevor wir aber am 30. November weiter nach Manila jetten, melden wir uns aber sicher noch mal ;-) 











Donnerstag, 3. Oktober 2013

Oh wie schön ist Sansibar...

Zehn wunderschöne Tage auf Sansibar mit Schnorcheln, Gewürztour, Sonnen und dem Verspeisen von leckerem Meeresgetier liegen hinter uns! Gestern sind wir mit der Fähre aufs Festland übergesiedelt (was für Alex drei Stunden langes Magenentleeren bedeutete).
Morgen geht's mit dem Zug durch Tansania bis nach Sambia - Fahrzeit zwei Tage bis zu eine Woche für knappe 2000 km :-)
PS: Leider bekommt ihr immer nur Bilder vom Handy - das Internet ist mit dem Upload von Kamera-Bildern überfordert...