Donnerstag, 10. April 2014

"Thalaysia"


Thailand 

Thailand haben wir genau so erlebt, wie man es sich wohl vorstellt: Sonne, Strand, Meer und ueberall gutes und billiges Essen. Unerwartet fuer uns war, dass es doch noch herrlich einsame Inseln mit Traumstraenden gibt, die der Massentourismus noch nicht erreicht hat. Dass es diesen dennoch gibt, haben wir bei einem Tagesausflug nach Maya bay - Drehort des Filmes "The beach" - erleben duerfen. Wir wussten nicht, ob wir lachen oder heulen sollten beim Anblick der gefuehlten tausend Boote, welche in der Bucht ankern und den Horden von Touris, die den einst bestimmt mal wunderschoenen Strand fast voellig verdecken. Gaanz schaebbich... 
Mit dem Familienbesuch von Niki und Koschi haben wir die Bierrate noch einmal etwas nach oben getrieben, und endlich kam auch der Schlangenschnaps, den wir seit Vietnam mit uns herumschleppen, zum Einsatz (die Schlange - eine gemeine Wald- und Wiesenschlange, die mit Hilfe von Draehten zur Kobra umfunktioniert wurde, um toerichte Touris wie uns zu neppen - hat uebrigens auch ausgezeichnet geschmeckt :-)

Malaysia

Mit Thailands Straenden konnte Malaysia nicht mithalten, allerdings ist das Land um einiges entwickelter, und es war mal wieder ganz angenehm in guten Bussen auf Deutschland aehnlichen Autobahnen zu fahren (nur mit dem Unterschied, dass diese anstatt von europaeischem Mischwald mit Palmen und anderem Dschungelgewaechs gesaeumt sind). Ein fahler Beigeschmack dieser Entwicklung sind die unzaehligen haesslichen Wolkenkratzer und Appartementblocks - so viele Bausuenden haben wir noch nie gesehen. 
In Malaysia gibt es drei grosse Volkgruppen: die urspruenglichen, eingeborenen Malaien, zugewanderte Chinesen sowie Inder. Dank der zahlreichen indischen Restaurants haben wir in Malaysia hauptsaechlich Indisch gegessen, und dieses Ritual nur durch wiederholte McDonald's Besuche unterbrochen: Das McChicken-Menue mit Pommes und Cola fuer 1,50 Euro - "large", versteht sich - war einfach zu verlockend. Mit einem Besuch der Cameron Highlands auf knapp 2000m Hoehe konnten wir fuer ein paar Tage der Hitze entkommen, und die gruenen Nebelwaelder, Teeplantagen sowie Gemuesefelder bestaunen. Ein etwas anderes Erlebnis als in Deutschland war das Erdbeerpfluecken auf einer Plantage. Natuerlich haben wir zwei Vielfrasse uns schon darauf gefreut uns so richtig den Bauch vollzuschlagen, und auch nur darum den horrenden Kilopreis von 10 Euro geblecht. Leider bekamen wir dann einen Aufpasser an unsere Seite gestellt, der uns jede einzelne Erdbeere, die wir "selbst" pfluecken durften, gezeigt hat. Verdammt! Na ja, lecker waren sie trotzdem. 
Auf unser naechstes Reisekapitel, Myanmar, freuen wir uns besonders, ist das Land doch noch nicht allzu lange fuer Touristen zugaenglich, und wie ein Malaysier zu uns sagte: "They are 30 years behind uns". Wir sind gespannt!